Einem Forscherteam der Michigan State University hat es eine Technik zur Energiegewinnung entwickelt die auffällige Solarzellen und Windkrafträder wortwörtlich in den Schatten stellt. Der Durchbruch gelang ihnen mit transpatenten Solar-Panels und soll bereits einsatzfähig sein.

Mit dieser Technologie könnten demnächst sämtliche Fenster, Displays, Hausfronten ( Glas ), Fliesen uvm. als Energiequelle genutzt werden. Bisher waren durchsichtige Solarzellen unmöglich, denn denn durch das Glas muss Licht. Die Hauptfunktionalität ihrer Technologie besteht darin, eine Art Konzentrator des Lichtes entwickelt zu haben. Basierend auf organischen Salzen wird ein Filter geschaffen der Wellenlängen des Lichts aufnehmen kann, die für das menschliche Auge bereits unsichtbar sind, während das konzentrierte Inrfarot-Licht in Energie umgewandelt wird. Nun arbeiten die Forscher daran, ihre alternative Energie-Quelle nicht nur effektiv, sondern auch noch effizienter zu machen.

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Entwickler der Michigan State Universität: „The future is clear“
Bildquelle: http://www.gannett-cdn.com/

 

 

Dieser Sonnenkollektor des deutschen Architekten Andre Broessel schafft es sogar Mondlicht in Strom und Wärme umzuwandeln. (Foto: Facebook/ rawlemon)

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Ein Solarpanel, das auch nachts funktioniert. Was absurd klingt, hat der Deutsche Andre Broessel realisiert – eine Innovation, die eine gesamte Branche verändern könnte.

Deutschland befindet sich mitten in der Energiewende. Kernenergie soll durch erneuerbare Energieformen abgelöst werden – ein ehrgeiziges Ziel. Hoffnung, dass dieser Paradigmenwechsel gelingen kann, macht da die Innovation des deutschen Architekten Andre Broessel – ein kugelförmiger Sonnenkollektor der sogar nachts Energie erzeugt.


Die Energie des Mondes

Die transparente Glaskugel bündelt die Sonnenstrahlen und erreicht so die 10.000-fache Konzentration des Lichts. Am Brennpunkt der Kugellinse sammeln Solarzellen und kleine Generatoren die fokussierte Energie und wandeln sie in Strom beziehungsweise Wärme um. Bis zu 70 Prozent effizienter als herkömmliche Sonnenkollektoren soll die Betaray-Kugel damit sein. Das macht es sogar möglich, rund um die Uhr Energie zu erzeugen – auch nachts. Statt Sonnenstrahlen sammelt die gläserne Sphäre dann einfach das Mondlicht.

Durch die Konzentration der Sonnenstrahlen im Brennpunkt der Kugellinse lässt sich auch die Größe der Solarzellen auf 1 Prozent der bisherigen Fläche reduzieren. So können Rohstoffe, wie die umweltschädigenden Seltenen Erden eingespart werden, die zur Produktion von Solarzellen nötig sind.
Von der Innovation zur Revolution

Von der Innovation bis zur Revolution ist es allerdings ein steiniger Weg. Momentan befindet sich das Projekt noch in der Prototyp-Phase. Drei Jahre Entwicklungszeit liegen hinter Broessel und seinem Team, nun soll die Glaskugel in Serienproduktion gehen. Dazu hat Rawlemon auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo einen Spendenaufruf gestartet. Bisher sind innerhalb von gut einem Monat 100.000 US-Dollar zusammen gekommen, um das Spenden-Ziel zu erreichen, fehlen noch 20.000 Dollar.

Quelle: 20.02.2014 Willy Winkler, N24.de

Zu den erneuerbaren Energien zählen in Deutschland hauptsächlich Wasserkraft, Windenergie, Biomasse und Solarenergie (Photovoltaik und Solarthermie). Weitere Formen sind z. B. die Geothermie oder die Gezeitenkraft.

Erneuerbar bedeutet nicht nur, dass diese Formen der Energieerzeugung weitgehend unbegrenzt zur Verfügung stehen, sondern auch keine schädlichen Treibhausgase freisetzen, wie dies bei fossilen Brennstoffen der Fall ist, die das Weltklima dauerhaft verändern.

Das deutsche Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer Energien (Kurztitel Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG) soll dem Klimaschutz dienen und gehört zu einer Reihe gesetzlicher Regelungen, mit denen die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas oder Kohle sowie von Kernkraft verringert werden soll. 

Alternativen zu Kernenergie und fossilen Brennstoffen

Die Reichweite der Rohstoffe gibt an, wie lange die natürlichen Ressourcen noch reichen. Sie werden derzeit mit 45 Jahren beim Öl, 66 Jahren beim Gas und über 200 Jahren bei der Braun- und Steinkohle angegeben.

Bereits Anfang der 1960er-Jahre wurde in Deutschland nach Alternativen gesucht, um Strom zu erzeugen. Im Februar 1962 ging das erste deutsche Kernkraftwerk ans Netz.

 

Die Euphorie, eine billige und saubere Lösung zur Stromerzeugung gefunden zu haben, war groß. Tatsächlich sind Kernkraftwerke bezogen auf die CO2-Emissionen wesentlich sauberer als konventionelle Kohlekraftwerke. Fragen der Endlagerung sowie die Reaktorunfälle von Tschernobyl und Fukushima belegen jedoch das hohe Risiko, das die Kernenergie mit sich bringt.

Die erneuerbaren Energien bieten eine Alternative zu Kernenergie und fossilen Brennstoffen und haben nur ein geringes Gefahrenpotenzial. Außerdem sind die meisten Anlagen recht kurzfristig rückbaufähig.

Deutschland ist, wie die meisten Industrienationen, einer der größten Energie-Konsumenten. Die Stromerzeugung in Deutschland wird durch verschiedene Kraftwerkstypen sichergestellt. Dieser bestand 2009 aus:

  • Kernenergie (22 %)
  • Braunkohle (23 %)
  • Steinkohle (17 %)
  • Erdgas (16 %)
  • erneuerbaren Energien (16 %)
  • sonstigen Energiequellen (6 %)

 

 

Die installierte Leistung aus erneuerbaren Energien setzte sich 2010 wie folgt zusammen:

  • 49 % Windkraft
  • 9 % Wasserkraft
  • 12 % Biomasse
  • 31 % Photovoltaik

391

Ihre Solaranlage erzeugt die meiste Energie tagsüber wenn dieSonne scheint. Aber gerade in diesen Stunden verbrauchendie meisten von uns am wenigsten Energie.

 

Deshalb speisen wir die selbst erzeugte Energie normalerweisetagsüber ins Netz ein und beziehen an Werktagen morgensund abends Strom aus demselben Netz, denn das sind dieHauptlastzeiten, in denen im häuslichen Bereich die meistenStromverbraucher eingeschaltet sind.

Um Kleinerzeugern den eigenen Strom möglichst optimal nutzen zu lassen und das Stromnetz möglichst zu entlasten, gibt es in einigen Ländern Initiativen zur Förderung des Eigenverbrauchs selbst erzeugter Sonnenergie. Durch entsprechende Maßnahmen können Kleinerzeuger den Strom Ihrer Solaranlage sofort nutzen anstatt ihn erst ins Netz einzuspeisen.

 

 

 

 

1. Einleitung

Die folgenden Seiten erläutern die Optimierung des Eigenverbrauchs von selbst erzeugter Sonnenenergie mit dem PowerRouter.

Desweiteren hat es zum Ziel die Marktsituation in Deutschland zu umschreiben und das Eigenverbrauchsprinzip, unter

Verwendung des PowerRouters, zu verdeutlichen. Eine detaillierte Beschreibung des technischen Entwurfs und der Installation

des PowerRouters finden Sie im Whitepaper: Optimaler Eigenverbrauch mit dem PowerRouter in Deutschland – Teil 2: Technische

Daten zum Entwurf und zur Installation.

 

 

 

2. Förderungsregelung in Deutschland

In Deutschland gibt es seit längerem Einspeisetarife zur Förderung alternativer Energien. Viele Privathaushalte nutzen diese

Vorteile um in ihre eigene Solaranlage zu investieren und Sonnenstrom in das Netz einzuspeisen. Doch dieser Erfolg hat auch

eine Kehrseite: Die massenhafte Einspeisung kann zu einer Überlastung des Elektrizitätsnetzes führen. Darum wird versucht die

Spitzen auszugleichen, nämlich durch eine Förderung des Eigenverbrauchs der eigenen Solarenergie, so dass so wenig Strom

wie möglich ins Netz eingespeist wird. Je mehr selbst erzeugte Energie der Verbraucher für seinen Eigenbedarf verwendet,

desto höher fällt die Vergütung aus. Die Speicherung selbst erzeugter Energie in Batterien eröffnet dem Verbraucher dabei noch

weitergehende Möglichkeiten.

Mit Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) am 1. Januar 2009 in Deutschland ist es für Verbraucher interessant

geworden, die selbst erzeugte Energie im eigenen Haus zu verbrauchen. Die Förderung per EEG, §33, Abs. 2, sieht vor, dass der

Verbraucher hierfür eine Vergütung erhält, deren Höhe für die Dauer von 20 Jahren zusätzlich das Inbetriebnahmejahr festgelegt

ist.

Durch die große Menge an Solarenergie, die heutzutage in das Netz eingespeist wird, entsteht eine unerwünschte Spitzenbelastung

des Stromnetzes. Diese Spitzen sollen ausgeglichen werden indem der Eigenverbrauch der selbst erzeugten Energie zusätzlich

gefördert wird. Im Zuge dessen erhalten Verbraucher, die besonders viel ihrer erzeugten Energie selbst verbrauchen und so

wenig wie möglich davon in das Netz einspeisen, eine zusätzliche Vergütung vom Staat.

Dadurch wird die Anschaffung eines Photovoltaiksystems noch attraktiver. Mit einer Photovoltaikanlage spart der Verbraucher

Stromkosten, da alles was an Strom selbst verbraucht wird, nicht mehr aus dem Netz entnommen, bzw. bezahlt werden muss.

Infolge der steigenden Energiepreise wird dieser finanzielle Vorteil langfristig immer interessanter.

 

 

 

3. Zusätzlicher Anreiz

Demnach ist Eigenverbrauch in Deutschland immer interessant. Ein weiterer Anreiz ist; je größer die Menge des selbst erzeugten

und verbrauchten Stroms, desto schneller wird ein höherer Förderungstarif erreicht. Verbraucher, die mehr als 30 % der von ihnen

erzeugten Elektrizität selbst verbrauchen, erhalten eine höhere Vergütung für jede Kilowattstunde, die über die 30 % Grenze

hinausgeht. Mit anderen Worten: Je mehr man selbst verbraucht, desto höher ist auch die Vergütung. Auf diese Weise ist es sehr

interessant den selbst erzeugten Sonnenstrom maximal selbst zu verbrauchen. Momentan gelten folgende Vergütungssätze*:

•             Einspeisung ins Netz: = 28 ,74 ct/kWh

•             Selbst erzeugter Strom: ≤ 30 % Selbstverbrauch der erzeugten Energie = 12,36 ct/kWh

•             Selbst erzeugter Strom: > 30 % Selbstverbrauch der erzeugten Energie = 16,74 ct/kWh

•             Momentaner Energiepreis: = 25 ct/kWh3

Die Vergütung für den Eigenverbrauch setzt sich aus 12 ct/kWh + 25 Cent Ersparnis beim Energieeinkauf zusammen. Somit

beträgt die Gesamtvergütung mindestens 37 ct/kWh.

Zur Bestimmung des Eigenverbrauchs muss (mit Hilfe des vorhandenen Zählers) gemessen werden wie viel Solarenergie die

Anlage produziert. Darüber hinaus ist noch ein weiterer Zähler erforderlich der den eingespeisten sowie den vom Netz bezogenen

Strom misst. Je nach Energieversorger kann es sich bei letzterem um einen kombinierten Zweirichtungszähler oder um zwei

getrennte Einrichtungszähler handeln.

Die Herausforderung besteht darin, den Eigenverbrauch so weit möglich zu erhöhen, um die Förderung optimal zu nutzen. Hierbei

muss einkalkuliert werden, dass die Zeitfenster des erzeugten Sonnenstroms selten mit den höchsten Verbrauchsmomenten im

Haus übereinstimmen.

* Folglich EEG, Tarife gültig bis 31.12.2011

 

 

 

4. Messen und Verwalten des Eigenverbrauchs

Um den Eigenverbrauch zu messen, wird ein extra Zähler angeschlossen. Dieser wird

vom EVU angeordnet. Es können auch zwei separate Zähler sein, dies ist der Fall wenn

der Bezugszähler eine Rücklaufsperre hat. Durch diese läuft der Zähler nicht zurück, so

dass eingespeister Strom nicht vom bezogenen Strom abgezogen wird. Diese beiden

Komponenten müssen unabhängig voneinander registriert werden.

Der PV Zähler registriert wie viel Sonnenenergie selbst erzeugt wurde. Der Bezugszähler

registriert wie viel Energie vom Netz bezogen wurde. Der Einspeisezähler registriert

wieviel Energie ins Netz eingespeist wird. Die Differenz zwischen den drei Zählern ist der

Eigenverbrauch.

Abb. 2 Messen und Verwalten

des Eigenverbrauchs

Abb.1 So funktioniert Eigenverbrauch

 

 

 

5. Eigenverbrauch ohne Batterien

Eine Photovoltaikanlage erzeugt Strom wenn die Sonne scheint. Dabei gilt: Je mehr Sonne, desto mehr Strom. Der meiste

Strom wird daher um die Mittagsstunden erzeugt, wenn die Sonne am höchsten steht. Ein Verbraucher benötigt jedoch gerade

morgens und abends die meiste Energie im Haus. Ein durchschnittlicher (Vier-Personen)-Haushalt verbraucht den meisten Strom

zwischen 07.00 und 09.00 Uhr, und 16.00 und 21.00 Uhr. Diese Verbrauchsspitzen liegen damit größtenteils außerhalb der

Produktionsspitze (siehe Abbildung 3).

Ein durchschnittlicher Haushalt mit einer Photovoltaikanlage, ohne Batterien, verbraucht nur ca. 20 % der selbst erzeugten

Energie (dunkelgrüne Fläche in Abbildung 3). Der Rest wird in das Netz eingespeist.

Durch Anpassung des Verbrauchsmusters kann ein Haushalt seinen Eigenverbrauch bis auf ca. 30 % erhöhen. Denkbar wäre

hier beispielsweise, Haushaltsgeräte mit hohem Stromverbrauch (Waschmaschine, Trockner, Geschirrspüler) nur tagsüber zu

betreiben, wenn genug Solarenergie produziert wird.

Abb. 3 Durchschnittliches Verbrauchs- und Produktionsmuster stimmen nicht optimal überein.

 

 

 

6. Eigenverbrauch mit Batterien

Aber auch ohne Anpassungen lässt sich der Eigenverbrauch von Solarenergie durch den Einsatz von Batterien erhöhen, und

das sogar in weit stärkerem Maße. Der tagsüber erzeugte Strom, der nicht sofort benötigt wird, kann so zum späteren Gebrauch

gespeichert werden.

Durch den Einsatz von Batterien kann der Eigenverbrauch gesteigert werden (dunkelgrüner Bereich). Die olivgrüne Fläche zeigt,

dass die Batterien aufgeladen werden, wenn die Leistung der Photovoltaikmodule höher ist als der Verbrauch. Diese Energie

wird dann abends und nachts im Haushalt verbraucht (Eigenverbrauch). Was nicht mehr durch den gespeicherten Strom gedeckt

werden kann wird an Strom aus dem Netz bezogen.

 

 

 

 

7. Positive Resultate auf Ihrer Energierechnung

Mit Hilfe des PowerRouters können Sie optimal von den finanziellen Anreizen für den Eigenverbrauch Ihres Stroms Gebrauch

machen. Es gibt grundsätzlich zwei Möglichkeiten, wie Sie Ihren Solarstrom effizienter selbst nutzen können: Schalten Sie

bestimmte Verbraucher (z. B. Geschirrspülmaschine, Waschmaschine) in Zeiten ein, in denen mehr Solarstrom anfällt, oder

speichern Sie den überschüssigen selbst erzeugten Strom in Batterien für später. Hierdurch erreichen Sie nicht nur eine höhere

Rendite auf Ihre Investition, Sie sichern sich auch ab gegen zukünftige Strompreis- oder Gesetzesänderungen – für mehr

Unabhängigkeit.

Ein Praxisbeispiel dieser Möglichkeiten, mit ausführlicher Berechnung finden Sie im Datenblatt: Senken Sie Ihre Stromrechnung

mit dem PowerRouter im Eigenverbrauchssystem.

Eigenverbrauch mit Batterien

•             Optimaler Eigenverbrauch (70-80 %) ohne

Anpassung des Verbrauchsmusters;

•             Maximaler Nutzen durch höheren Eigenverbrauch

(höhere Vergütung);

•             Wachsender finanzieller Vorteil

(Energiepreisentwicklung);

•             Geringere Abhängigkeit vom Netz;

•             Stabileres Netz (weniger Überlastung durch

Einspeisung).

Eigenverbrauch ohne Batterien

•             Eigenverbrauch ± 20 %;

•             Einspeisevergütung;

•             Je mehr Eigenverbrauch, desto höher die Vergütung;

•             Verbrauchsmuster anpassen: Eigenverbrauch

max. 30 %.

Abb. 4 Effekt der Speicherung in Batterien

 

 

 

8. Den Eigenverbrauch mit dem PowerRouter maximieren

Die Vorteile des Einsatzes von Batterien liegen auf der Hand – es ist um einiges einfacher, den Eigenverbrauch (noch weiter) zu

erhöhen. Je höher der Eigenverbrauch, desto höher auch die Vergütung. Eigenverbrauch maximieren ist darum die Devise. Hier

kann der PowerRouter einen wichtigen Beitrag leisten.

Der PowerRouter ist mehr als nur ein Solarwechselrichter, der in Kombination mit Batterien verwendet werden kann. Mit dem

PowerRouter lässt sich auch genauestens regeln, wohin der Strom fließt (intelligent Battery Manager). Sobald die Photovoltaikanlage

mehr Strom erzeugt, als gerade verbraucht wird, leitet der PowerRouter den Überschuss zu den Batterien. Sind diese vollständig

aufgeladen, speist der PowerRouter den Überschuss in das Netz ein. Wenn im Haushalt mehr Strom benötigt wird als die

Solarmodule und Batterien zusammen liefern können, sorgt der PowerRouter dafür, dass zusätzlich Strom aus dem regulären

Netz geliefert wird. All diese Funktionen sind in einem kompakten All-in-one-System verpackt.

Der PowerRouter spielt infolgedessen eine wichtige Rolle bei Photovoltaikanlagen, die auf maximalen Eigenverbrauch ausgelegt

sind. Wie der PowerRouter funktioniert, wird anhand der unten beschriebenen Situationen erläutert. Diese basieren auf folgender

Konfiguration:

•             ein 5000 W PowerRouter mit angeschlossenen 5500 Wp Photovoltaikmodulen

•             eine Batteriebank mit 380 Ah, 24 V

•             ein kWh-Zähler für die erzeugte Energie und ein kombinierter Import/Export-kWh-Zähler

•             eine wechselnde Last von 2000-4000 W

An einem sonnigen Tag erzeugen die Photovoltaikmodule 5000 W.

Die Verbrauchsleistung beträgt 2000 W (z.B. Klimaanlage, Verbrauch

2000 W). Das ergibt eine Differenz von 3000 W. Der PowerRouter

erfasst diese Differenz und speichert den Überschuss automatisch in

den Batterien. Sind die Batterien vollständig aufgeladen, dann wird

der überschüssige Strom in das Netz eingespeist.

Situation 1. Tagsüber

Morgens und abends, wenn wenig Sonneneinstrahlung vorhanden

ist, erzeugen die Photovoltaikmodule nur 1500 W. Die Last beträgt

2000 W (Klimaanlage). Das Defizit (500 W) wird von den Batterien

geliefert. Sind die Batterien leer, dann sorgt der PowerRouter für

Stromzufuhr aus dem Netz. Das Umschalten erfolgt nahtlos: Die

2000 W werden bereitgestellt, ohne dass es zu Unterbrechungen

kommt. So wird der Eigenverbrauch maximiert.

Situation 2. Morgens und abends

Nachts erzeugen die Photovoltaikmodule überhaupt keinen Strom,

dann decken die Batterien den Energiebedarf. Sind diese leer, dann

sorgt der PowerRouter für Stromzufuhr aus dem Netz. Die Batterien

dienen somit als Energiespeicher.

Situation 3. Nachts

 


9. Stromsensor

Der mitgelieferte Stromsensor wird zwischen dem Lastanschluss und dem Elektrizitätsnetzwerk angeschlossen, und zwar auf

derselben Phase wie der PowerRouter. Für die Installation sind keine speziellen Werkzeuge erforderlich.

Dem Stromsensor kommt enscheidende Bedeutung zu, denn mit diesem Sensor kann der PowerRouter steuern, wieviel erzeugter

Sonnenstrom komplett verbraucht werden kann. Wenn nötig kann dann noch Strom aus den Batterien, oder dem Netz geliefert

werden.

Abb . 5 Installation Einphasen-Eigenverbrauchsanlage

Abb. 6 PowerRouter mit Backup-Funktion8

 

 

10. PowerRouter mit zusätzlicher Backup-Funktion

Der PowerRouter SB-BS kann sowohl netzgekoppelt als auch netzunabhängig eingesetzt werden. Durch seinen “Local Out“

Anschluss kann der PowerRouter bei Stromausfall direkt in den Insel-Modus schalten. Ein Relais wird automatisch umgeschaltet,

so dass die Photovoltaikmodule – falls nötig auch die Batterien – die Stromversorgung übernehmen (Inselbetrieb). So kann der

Verbraucher eine Netzstörung überbrücken, ohne im Dunkeln sitzen zu müssen.

In einer Eigenverbrauchsanlage wird für diese Funktion ein externes Relais angeschlossen. Abbildung 5 zeigt eine schematische

Übersicht der Installation.

 

 

 

11. Erweitern Sie das Produkt

Durch das einzigartige modulare Konzept des PowerRouters, ist es möglich den PowerRouter einfach mit einem Battery Manager

zu erweitern. So kann man zuerst mit einem PowerRouter Solar Inverter anfangen. Wenn man nachher den Eigenverbrauch

erhöhen möchte, kann man den PowerRouter einfach mit einem Battery Manager erweitern. Diese „connect & grow“-Funktion ist

eine integrierte Lösung zur Optimierung des Eigenverbrauchs, die dem Kunden extra Sicherheit bietet für künftige Änderungen

in Bedarf.

12. Online Verbrauchsdaten einsehen

Jeder PowerRouter verfügt über integrierte Internet-Konnektivität und kann einfach mit dem Internet verbunden werden. Der

Anlagenbesitzer kann auf www.myPowerRouter.com seine eigene Anlage und die Energiebilanz überwachen. Folgende Daten

können Verbraucher einsehen:

•             Betriebssignal

•             Solarertrag pro Tag/Woche/Monat/Jahr

•             Eigenverbrauch von Solarenergie pro Tag/Woche/Monat/Jahr in grafischer Darstellung

•             Eigenversorgung Solarenergie pro Tag/Woche/Monat/Jahr in grafischer Darstellung

•             Ladezustand

•             “Local out” (backup) Verbrauch pro Tag/Woche/Monat/Jahr in grafischer Darstellung

•             Nachrichten, Software Updates, Neuigkeiten

•             Twitter Funktion

Weitere Widgets sind in Vorbereitung.

Kunden, die über mehr als einen PowerRouter verfügen, können die Grafiken einzeln oder zusammengefasst einsehen.

Abb. 7 Online Verbrauchsdaten des PowerRouters

 

 

13. Einfache Installation und Konfiguration

Der PowerRouter ist ein kompaktes All-in-one System in dem sehr viele Funktionen integriert sind. Genau darum ist die Installation

und Konfiguration des Gerätes besonders einfach. Alle benötigten Funktionen für die Optimierung des Eigenverbrauchs sind im

System integriert.

Der PowerRouter ist inklusive:

•             Solar Wechselrichter

•             Batterielader

•             Routing Funktion

•             Monitoring

•             Backup Funktion und integrierte Notstromversorgung (Insel Modus)

Für die Installation braucht man:

•             Sensor 1

•             Temperatursensor für Batterien 1

•             Batterien 2

•             Kabelset 2

•             Relais (erhältlich im Handel)

1) Wird beim PowerRouter mitgeliefert

2) Kann optional mitgeliefert werden10

 

14. Zusammenfassung

Der PowerRouter ist das Herzstück einer Anlage zum maximieren des Eigenverbrauchs. Der PowerRouter ist ein qualitativ

hochwertiges, kompaktes All-in-one-System, das einfach zu installieren ist. Mit dem PowerRouter kann der Kunde seinen

Energiehaushalt kontrollieren. Der PowerRouter verteilt die erzeugte Energie intelligent zwischen Verbrauchslast, Batterien

und Elektrizitätsnetzwerk. Dadurch wird nicht nur der Eigenverbrauch maximiert, sondern auch eine längere Lebensdauer der

Batterien sichergestellt. Verbraucher können ihre Produktion, ihren Verbrauch und andere Daten einfach online verfolgen. Der

PowerRouter SU-BU kann darüber hinaus auch als Notstromversorgung verwendet werden. Mit dem PowerRouter steuert der

Verbraucher seinen Stromverbrauch selbst.

Eigenverbrauch auf 80 % erhöhen

Durch intelligente Verwendung von Batterien und des darin gespeicherten Stroms kann der Eigenverbrauch einer PV-Anlage von

30 % auf bis zu 40 % erhöht werden. Eine Anlage mit einem PowerRouter ermöglicht sogar einen Eigenverbrauch von 70-80

%!

Effizientes, vollständig integriertes System

Der PowerRouter ist ein All-in-one-System mit integriertem Batterielader. Dadurch ist die Effizienz des PowerRouter höher als bei

Systemen mit mehreren Einzelnen Komponenten.

Output steuern (routen)

Wird mehr Solarenergie erzeugt als verbraucht, dann leitet der PowerRouter den Überschuss zu den Batterien, wo sie zum

späteren Gebrauch gespeichert wird. Verbrauch und Produktion werden kontinuierlich aufeinander abgestimmt.  Sobald die

Nachfrage das Angebot übersteigt, wird das Defizit durch Stromzufuhr aus dem Elektrizitätsnetzwerk ausgeglichen.

Online überwachen und managen

Auf www.myPowerRouter.com kann der Verbraucher Leistung, Verbrauch und prozentualen Anteil des Eigenverbrauchs online

einsehen. Über das Webportal ist auch die Überwachung des Zustands der Batterien und das Herunterladen von Updates

möglich.

Einfache Installation und Konfiguration

Der PowerRouter ist einfach zu installieren. Das kompakte All-in-one-System ist leicht (kann durch eine Person gehoben werden)

und lässt sich ohne spezielle Werkzeuge installieren. Dank der Montagehalterung ist das Aufhängen an der Wand ganz einfach.

Längere Lebensdauer der Batterien

Der PowerRouter schützt angeschlossene Batterien vor allem, was ihre Lebensdauer ungünstig beeinflussen könnte, wie etwa

Überladung, vollständige Entladung und Schäden durch falschen Gebrauch.

Backup über “Local Out” (Notstrom-Ausgang)

Bei Stromausfall sorgt der “Local Out” des PowerRouter dafür, dass die Photovoltaikmodule und Batterien Strom für den

Eigenbedarf liefern. Der PowerRouter schaltet – nach Abschalten vom Netz (ENS) – automatisch auf “Inselbetrieb” um. Wird die

Stromzufuhr über das Elektrizitätsnetzwerk unterbrochen, übernimmt der PowerRouter die Energieversorgung. Solange genügend

Solar- und/oder Batteriestrom vorhanden ist, liefert der “Local Out” (Notstrom-Ausgang) ein stabiles 230 V Wechselstromsignal.

Quelle:  Whitepaper Eigenverbrauch 110920_Whitepaper_Eigenverbrauch_def

Die Vergütungssätze für Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) werden im Zeitraum vom 1. Februar bis zum 30. April 2013 jeweils zum Monatsersten um 2,2 Prozent sinken. Dies hat die Bundesnetzagentur heute bekannt gegeben.

„Insgesamt erfolgte im vergangenen Jahr ein Zubau an Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung von 7,6 GW. Dies stellt erneut einen Rekordwert dar“, betonte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur„Obwohl sich der Zubau zum Jahresende etwas abgeschwächt hat, wurde der gesetzlich vorgesehene Zubaukorridor, an dem sich die Vergütung des Stroms aus Photovoltaik-Anlagen bemisst, im maßgeblichen Zeitraum wieder deutlich überschritten.“

Die Einspeisevergütung für PV-Anlagen nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) wird monatlich automatisch angepasst. Hierbei ist eine konstante Absenkung der Vergütungssätze um jeweils ein Prozent vorgesehen. Die Einspeisevergütung wird zusätzlich abgesenkt, wenn sich der Zubau oberhalb des im EEG festgelegten Korridors von 2.500 bis 3.500 MW pro Jahr bewegt. Die Absenkung erfolgt dabei stufenweise je nach Höhe der Überschreitung. Eine Unterschreitung des Zubaukorridors führt dagegen zu einer geringeren Absenkung bzw. Beibehaltung der Vergütung.

Die Bundesnetzagentur ist für die Registrierung der nach dem EEG geförderten PV-Anlagen zuständig. Darüber hinaus ermittelt sie die neuen Einspeisevergütungen und veröffentlicht diese im Bundesanzeiger. Die Festlegung erfolgt für das jeweilige Folgequartal, wodurch eine kontinuierliche Anpassung der Förderung an den zu erreichenden Zubaukorridor gesichert wird. Im April 2013 werden wir die Werte für das nächste Quartal veröffentlichen.Pressemitteilung

Weitere Informationen zu den Vergütungssätzen sowie zur installierten Leistung der gemeldeten PV-Anlagen für das Jahr 2012 sind auf den derInternetseiten Bundesnetzagentur zu finden.

Photovoltaik Einspeisevergütung 2013 – Tarife für Einspeisung von Solarstrom EEG 2013

Ab 01.01.2013 16,86* / 17,17** 15,99* / 16,29** 14,27* /
14,53**
11,67* / 11,89**
Ab 01.02.2013 16,39* / 16,80**  15,55* / 15,93** 13,87* /
14,21**
11,35* / 11,63**
Ab 01.03.2013 15,93* / 16,43** 15,11* / 15,58** 13,48* /
13,90**
11,03* / 11,37**
Ab 01.04.2013 15,48* / 16,06** 14,69* / 15,24** 13,10* /
13,59**
10,72* / 11,12**
Ab 01.05.2013 15,05* / 15,71** 14,28* / 14,91** 12,73* /
13,29**
10,42* / 10,88**
Ab 01.06.2013 14,63* / 15,37** 13,88* / 14,58** 12,38* /
13,00**
10,13* / 10,64**
Ab 01.07.2013 14,22* / 15,03** 13,49* / 14,26** 12,03* /
12,72**
9,84* /
10,40**
Ab 01.08.2013 13,82* / 14,70** 13,11* / 13,94** 11,69* /
12,44**
9,57* /
10,17**
Ab 01.09.2013 13,43* /
14,37**
12,74* / 13,64** 11,37* /
12,16**
9,30* /
9,95**
Ab 01.10.2013 13,06* /
14,06**
12,39* / 13,34** 11,05* /
11,89**
9,04* /
9,73**
Ab 01.11.2013 12,69*/ 13,75** 12,04* / 13,04** 10,74* /
11,63**
8,79* /
9,52**
Ab 01.12.2013 12,34* / 13,45** 11,70* / 12,76** 10,44* /
11,38**
8,54* /
9,31**

Hinweis: Dachanlagen unterliegen weiterhin einer nach Leistungsschwellen gestuften Vergütung, d.h. die Vergütung für Anlagen, deren Leistung sich über mehr als eine Leistungsstufe erstreckt, sind rechnerisch anteilig zu ermitteln. (Quelle BMU, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit)
*/**: bei einem auf ein Jahr hochgerechneten Zubau von *8500Mwp / **6000Mw

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